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Sonntag, April 1st, 2012

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Rundpinsel und Dynamik des Fliegenwurfes

Montag, November 29th, 2010

Im Fliegenfischerforum verfolgte ich vor einiger Zeit eine Diskussion darüber, wie das Fliegenwerfen am besten gelehrt werden könne. Dabei fiel mir ein Beitrag auf, der sich speziell damit befasste, die Funktionsweise der Dynamik des Fliegenwurfs zu verdeutlichen. Dass sich die Geschwindigkeit der Rutenspitze bis zum Stopp steigern muss, ist schnell erklärt und wird auch schnell verstanden – jedoch kann sehr häufig der dafür erforderliche richtige Bewegungsablauf nicht umgesetzt werden. In den meisten Fällen beschleunigen die Wurfschüler viel zu ruckartig und zu früh, anstelle den Fliegenwurf langsam zu beginnen und die Geschwindigkeit bis zum Stopp zu steigern (s. auch Beitrag „Endgeschwindigkeit“).

Der Beitrag benutzte zur Verdeutlichung der Dynamik des Fliegenwurfs einen Rundpinsel, dessen Borsten mit Farbe getränkt sind. Der Pinsel soll nun so bewegt werden, dass die gesamte Farbe auf eine Wand geworfen wird. Es leuchtet ein: wird die Geschwindigkeit des Pinsels zu schnell oder ruckartig gesteigert, verlässt ein Großteil der Farbe die Borsten bereits während der Bewegung. Auf die Wand trifft dann, wenn überhaupt, nur ein Teil der Farbe. Wird hingegen die Bewegung des Pinsels langsam und gleichmäßig gesteigert und am Ende abrupt abgestoppt, dann verbleibt die Farbe bis zum Stopp in den Borsten des Rundpinsels. Die Farbe trennt sich erst vollständig beim Stopp von den Borsten und fliegt an die Wand. Dieser Vergleich verdeutlicht aus meiner Sicht die Dynamik des Fliegenwurfes gut.

Die Endgeschwindigkeit

Mittwoch, November 24th, 2010

Hans- Ruedi Hebeisen demonstriert in seinen Kursen eindrucksvoll die Bedeutung der Endbeschleunigung wie folgt: rund zwanzig Meter Fliegenschnur legt er gestreckt hinter sich auf die Wiese. Die Rute liegt weit hinten in der Ausgangsposition. Dann beginnt er den Vorwärtswurf mit einer sehr langsamen Zeitlupenbewegung. Erst wenn etwa die hälfte des Wurfweges (Arbeitsweges) in diesem langsamen Tempo absolviert ist, beschleunigt er die Rute bei gleichzeitigem impulsivem Zug der Schnurhand stark – und die gesamte Schnur inklusive Nachschnur fliegt mühelos heraus ! Damit wird deutlich, dass es nur auf die Endgeschwindigkeit beim Wurf ankommt. Oft wird die Kraft viel zu früh zu Beginn des Wurfes eingesetzt. Wird hingegen über einen längeren Arbeitsweg langsam begonnen und erst am Ende  stark beschleunigt – so zeigt es HRH mit der Demonstration seines “Wiesenwurfes” – wird letztendlich der Krafteinsatz bei optimaler Wurfleistung minimiert.