Die Endgeschwindigkeit

Hans- Ruedi Hebeisen demonstriert in seinen Kursen eindrucksvoll die Bedeutung der Endbeschleunigung wie folgt: rund zwanzig Meter Fliegenschnur legt er gestreckt hinter sich auf die Wiese. Die Rute liegt weit hinten in der Ausgangsposition. Dann beginnt er den Vorwärtswurf mit einer sehr langsamen Zeitlupenbewegung. Erst wenn etwa die hälfte des Wurfweges (Arbeitsweges) in diesem langsamen Tempo absolviert ist, beschleunigt er die Rute bei gleichzeitigem impulsivem Zug der Schnurhand stark – und die gesamte Schnur inklusive Nachschnur fliegt mühelos heraus ! Damit wird deutlich, dass es nur auf die Endgeschwindigkeit beim Wurf ankommt. Oft wird die Kraft viel zu früh zu Beginn des Wurfes eingesetzt. Wird hingegen über einen längeren Arbeitsweg langsam begonnen und erst am Ende  stark beschleunigt – so zeigt es HRH mit der Demonstration seines “Wiesenwurfes” – wird letztendlich der Krafteinsatz bei optimaler Wurfleistung minimiert.

 

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